{"id":354,"date":"2017-09-14T20:00:07","date_gmt":"2017-09-14T20:00:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.efek.ch\/wordpress\/?p=354"},"modified":"2017-09-26T20:46:54","modified_gmt":"2017-09-26T20:46:54","slug":"muetter-sind-wirklich-nicht-an-allem-schuld","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.efek.ch\/wordpress\/?p=354","title":{"rendered":"M\u00fctter sind wirklich nicht an allem schuld\u2026.!"},"content":{"rendered":"<p>Am Donnerstag 14. September um 20:00 Uhr lud das Elternforum Ebnat-Kappel zum obgenannten interessanten Vortrag ein. Zu Beginn schilderte Ursula Minder eine Situation, welche jede Mutter schon durchgemacht hat: Im Einkaufsladen \u201et\u00e4ubelet\u201c das Kind. Was denken nun die anderen Leute? Na klar: Was ist denn das f\u00fcr eine Mutter! Die Pr\u00e4sidentin des Elternforums begr\u00fcsste alle Anwesenden sowie die Referentin Frau Meili-Lehner, P\u00e4dagogin, und \u00fcbergab ihr das Wort.<!--more--><\/p>\n<p>M\u00fctter besitzen das EVA-Syndrom. Dieses Syndrom ist die Bereitschaft der Frau, sich f\u00fcr alles und jedes verantwortlich zu f\u00fchlen, sich jederzeit f\u00fcr alles und jedes einsetzen zu m\u00fcssen und Schuldgef\u00fchle auch dort zu entwickeln, wo sie v\u00f6llig unbegr\u00fcndet sind. Beispiele zum EVA-Syndrom konnte Frau Meili einige nennen, welche von den Zuh\u00f6rerinnen mit Kopfnicken best\u00e4tigt wurden. M\u00fctter werden heutzutage in allen Bereichen enorm gefordert. Wurde die Erziehung fr\u00fcher in Grossfamilien aufgeteilt und ein autokratischer, autorit\u00e4rer Erziehungsstil gelebt, wird heute in vielen Familien (zum Gl\u00fcck) ein demokratischer Erziehungsstil gepflegt. Das heisst f\u00fcr die Eltern, dass sie viel mehr gefordert werden: in partnerschaftlicher, kooperativer, f\u00f6rdernder, fordernder, hemmender, besch\u00fctzender und antiautorit\u00e4rer Hinsicht, um hier nur einige von vielen Beispielen zu nennen. Viele Faktoren beeinflussen das Kind und deren Erziehung. Studien beweisen, dass die genetische Ausstattung, die Pr\u00e4senz des Vaters, das soziale Umfeld, die Wohnsituation, Umwelteinfl\u00fcsse, religi\u00f6se Zugeh\u00f6rigkeit, Schulerfahrungen usw. eine grosse Wirkung auf die Erziehung haben. Frau Meili nahm den M\u00fcttern unter den rund 30 Zuh\u00f6rerinnen den enormen Druck, welcher auf ihnen lastet und brachte immer wieder humorvolle Inputs, welche mit lachen und nicken dankend angenommen wurden. Kinder k\u00f6nnen einen wirklich in den Wahnsinn treiben, aber gegen aussen muss immer eine fr\u00f6hliche, lachende und zufriedene Familie stehen. -Nein! So eine Familie gibt es nur in der Werbung. Liebe M\u00fctter, ihr seid nicht allein verantwortlich f\u00fcr die seelische Gesundheit und das Wohlergehen des Kindes. Die Entwicklung h\u00e4ngt nicht vorwiegend von euch ab, M\u00fctter sind nicht an allem schuld!- Wenn einem mal alles zu viel wird, ist es wichtig, dass M\u00fctter sich auch positiv beurteilen, sich selbst belohnen oder auch das Gespr\u00e4ch mit einer Freundin suchen.<\/p>\n<p>Frau Dorothea Meili-Lehner bot den Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rern einiges. Sie sprach mit 100 %-iger \u00dcberzeugung und konnte auch von unz\u00e4hligen Studien und ihrer langj\u00e4hrigen Erfahrung berichten. Nach unterhaltenden 2 Stunden verdankte Alexandra Grob die Referentin und \u00fcberreichte ihr ein s\u00fcsses Geschenk. Zum Schluss wurde noch der Grossanlass in Wattwil erw\u00e4hnt. Am Mittwoch 15.11. wird Prof. Dr. Lutz J\u00e4ncke im Thurpark, Wattwil erwartet. Er wird \u00fcber das Thema: Das menschliche Hirn im digitalen Zeitalter referieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Donnerstag 14. September um 20:00 Uhr lud das Elternforum Ebnat-Kappel zum obgenannten interessanten Vortrag ein. Zu Beginn schilderte Ursula Minder eine Situation, welche jede Mutter schon durchgemacht hat: Im Einkaufsladen \u201et\u00e4ubelet\u201c das Kind. Was denken nun die anderen Leute? Na klar: Was ist denn das f\u00fcr eine Mutter! 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